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Raika-Cup in Osttirol 2011

Auch heuer nahm der Bezirk Eisacktal/Pustertal wieder am Raika-Cup teil. Es handelt sich um einen Mannschaftswettbewerb, je drei Schützen. St.Lorenzen stellte auch heuer wieder eine LG-Mannschaft, Brixen war mit einer LG-Mannschaft und zwei LP-Mannschaften am Start.

Bereits im Frühjahr hatte man fünf Heimwettkämpfe zu absolvieren, welche einen für den Finalwettkampf qualifizierten. Alle vier Mannschaften aus dem Bezirk Eisacktal/Pustertal fuhren am 16. Oktober nach Winklern, Mölltal. Bei den Brixnern fielen zwei LP-Schützen aus Krankheitsgründen aus und man holte sich Verstärkung aus St.Leonhard in Passeier. Waltraud Hofer verstärkte die Männermannschaft und Reinhard Fauner fühlte sich bei den Damen wohl. 12 Mannschaften, je LG und LP, aus Kärnten, Osttirol, Südtirol und Italien hatten sich qualifiziert. Um Punkt 11:00 war Start für die erste Runde. Mit der LP fing der Wettkampf an, 12 Mannschaften mit je drei Schützen standen nebeneinander, jede Mannschaft hatte nur einen Stand zur Verfügung und musste innerhalb 40 Minuten 30 Schuss (jeder Schütze 10 Schuss) absolvieren. Hektik machte sich breit, welcher Schütze aus meiner Mannschaft ist der Langsamste, welcher der Schnellste, wer soll zuerst schießen? Dank der elektronischen Anlage konnten die Zuschauer auf Monitore jeden Schuss verfolgen und mitfiebern. Nach 40 Minuten war sofortiger Wechsel und die LG waren dran. Unter welchem Druck die Schützen standen, zeigten die Ergebnisse, bei den meisten fehlten 10/20 Ringe. Nach 40 Minuten wiederum schneller Wechsel und der zweite Durchgang für die LP startete, ebenso danach wieder die LG. Die jeweils sechs besten Mannschaften aus diesen beiden Wettkämpfen qualifizierten sich für den nächsten Durchgang. Diesmal allerdings hatte jede Mannschaft zwei Stände für drei Schützen zur Verfügung, jedoch nur mehr 30 Minuten. Die vier besten Mannschaften aus dieser Runde kamen ins Endfinale, welches nach gängigem Modus abgehalten wurde, nur an Stelle von 8 Schützen waren 12 Schützen (4 x 3 Mannschaften) am Start. An Spannung kaum zu überbieten, kämpften die Schützen um jeden Ring und die Reihenfolge änderte sich fast nach jeden Schuss. Nach dem 10. Schuss jedoch stand fest: die St.Lorenzner hatten die besseren Nerven und auch das kleine Quäntchen Glück auf ihrer Seite und gewannen den Raika-Cup zum zweiten Mal und verwies die Favoriten Angerberg auf den zweiten Platz, dritte wurden die Sportschützen aus Udine.  Bei der LP belegte die Mannschaft aus Brixen mit Waltraud Hofer, Urban Zingerle und Willi Lergetbohrer hinter Udine und Hermagor den dritten Platz.

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Pistolentraining 2010
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